Linkbuilding Tool: Erster Eindruck von Linkmotor

Das neue Linkbuilding Tool Linkmotor wurde im vergangen Jahr am SEO-DAY in Köln vorgestellt. Obwohl es mittlerweile schon eine Vielzahl von verschiedenen Tools gibt, ist dieses Tool doch irgendwie anders. Während etablierte Tools wie zum Beispiel linkbird oder ahrefs inzwischen zu umfangreichen SEO-Tools geworden sind, beschränkt sich Linkmotor doch eher auf die wesentliche Arbeit des Linkbuildings.

Neues Linkbuilding Tool: Linkmotor

Hierbei liegt der Fokus besonders bei der Beschaffung von neuen Linkquellen und der übersichtlichen Ver- und Bearbeitung der gesammelten Daten im Team oder alleine. Besonders das User Interface macht einen sehr aufgeräumten und optisch ansprechenden Eindruck. Innerhalb weniger Klicks sind alle vorhanden Funktionen erreichbar und stellen sich selbsterklärend und einfach dar.

Ein intuitives und einfaches Linkbuilding Tool

Das Anlegen eines neuen Projekts ist eben so einfach und übersichtlich wie der Aufbau des gesamten Tools. Die eigene URL, die des Mitbewerbers (weitere können später hinzugefügt werden) und die Top 3 Keywords (können ebenfalls unbegrenzt erweitert werden) für die man ranken möchte sind alles, was man zunächst braucht. In meinem Test mit drei verschiedenen Domains kamen danach bereits bis zu 75 neue Linkquellen im Dashboard zum Vorschein. Ein gutes Ergebnis wenn man bedenkt, dass man maximal 1 Minute Arbeit investiert hat. In meinem Fall kannte ich die meisten Domains bereits, da ich für diese 3 Seiten bereits seit längerem aktiv bin.

 

Besonders praktisch ist auch eine Funktion, die man bereits von vielen anderen Linkbuilding Tools kennt: Innerhalb kurzer Zeit werden die Daten zu PageRank (PA), Domain Authority (DA), Domainalter und NetPop angezeigt. Besonders positiv aufgefallen ist der automatische Import von Kontaktdaten des Webseitenbetreibers. Linkmotor zieht dabei automatisch die Daten aus dem jeweiligen Impressum der Webseite. In meinem ersten Test konnte die Funktionen auf jeden Fall überzeugen.

Beliebig erweiterbar mit externen Daten

Wem die Daten des Tools nicht reichen, der kann bereits bestehende Daten von linkbird importieren. Auch Schnittstellen für SISTRIX und XOVI sind vorhanden. Damit lassen sich zu den jeweiligen Quellen auch gleich der SISTRIX Sichtbarkeitsindex bzw. der OVI (Online Value Index) anzeigen. Diese Funktion zeigt, dass der Linkmotor sich als smartes Tool präsentiert, das vom Nutzer selbst mit Daten gefüttert werden kann um den Motor noch mehr Power zu verleihen. Ein sehr schöner Weg, der auch zeigt, dass Linkmotor den Fokus klar auf die Prozessteuerung beim Linkbuilding und nicht zu sehr auf das erheben von eigenen Daten legt.

 

Fazit

Der Linkmotor ist schon allein aufgrund seines Datenumfangs kein reiner Ersatz für eines der etablierten Linkbuilding-Tools. Vielmehr ist es das perfekte Dashboard für alle diejenigen die sich schon häufig über unübersichtliche oder unvollständige Excel-Tabellen aufgeregt haben. Der Linkmotor sammelt sämtliche Daten völlig automatisiert und sorgt damit für eine erhebliche Produktivitätssteigerung. Der Entwickler verspricht monatlich bis zu 100 neue Linkquellen. Inwieweit diese Linkquellen dann auch relevante Daten für potenzielle Linkpartner darstellen wird sich im Langzeittest zeigen. Hier bei mir wird das Tool jedoch definitiv weiter getestet.

 

Übrigens: Aktuell lässt sich der Linkmotor in der Open Beta 60 Tage kostenlos testen. Wer danach seine Mitgliedschaft verlängert, erhält zusätzlich noch einmal 100€ Startguthaben, was bei einem Preis von 49€ im Monat einer weiteren 2-monatigen Testphase entspricht.

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